Generator für Bordnetz u. Ladestrom-Batterie


*** Meine Honda CX500C ***

Im Generator, im hinteren Motordeckel, sind 3 Spulenpakete um 120 (Phasenverschiebung) versetzt angeordnet.
14 Spulen verteilt auf 3 Spulenpakete mit jeweils 4 Spulen = 12 Spulen, frage mich warum 14 Spulen?
Liegt vielleicht daran, dass am Umfang ebenfalls die beiden Zünderregerspulen dazwischen sitzen.
Da die Stromentnahme erst hinter dem Gleichrichter erfolgt, werden alle 3 Phasen gleichmäßig belastet.
Somit fließt im Mittelpunkt des Generators kein Strom, der Anschluß für Masse entfällt.
Spulendurchgang kann also nur zwischen den 3 Anschlüssen gemessen werden, jeweils ca.1 Ohm.
Würde man einen Durchgang nach Masse messen, wäre das betreffende Spulenpaket defekt.

Bei der Gleichrichtung haben wir es hier mit einem Sechsplusgleichrichter zu tun, auch als B6 bekannt.
Dabei werden beide Halbschwingungen einer Phase zur Gleichrichtung genutzt.
Die pulsierende Gleichspannung wird dabei durch die Last der Batterie nahezu geglättet,
ebenso die bei der Permanenterregung entstehenden Spannungsspitzen, Dioden u. Regler würden sonst zerstört.
Ein Grund dafür, warum der Motor nicht ohne angeschlossene Batterie betrieben werden darf.

Die Spanungsregelung soll bei den Jap. Motorrädern wohl sehr einfach gehalten sein.
So soll beim Erreichen der Ladeendspannung, vor dem Gleichrichter der Stator kurz geschlossen,
und beim Unterschreiten wieder geöffnet werden, alles geschieht im Millisekundenbereich.
Nachteil ist ein geringer Wirkungsgrad, sowie ein geringer Ladestrom im Leerlauf.
Vorteil ist, dass der Generator (im hinteren Motordeckel) im Ölbad u. ohne Schleifringe laufen kann.
Das schwarze Kabel zum Gleichrichter/Regler ist ein geschaltetes + vom Zündschalter, wofür ?
Ich vermute, dass beim Fehlen einer pos. Spannung, der Stator kurzgeschlossen bleibt,
damit beim Anschieben ohne eingesch. Zündung keine Spannung ungeregelt ins Bordnetz geht.


Zurück

Weiter